Google Fonts gibt es viele, viele, viele. Und sie sehen gut aus. Und es gibt sie umsonst. Und sie spionieren dich aus, jedenfalls wenn Du sie so nutzt, wie Google das möchte. Glücklicherweise hat das Landgericht München Anfang des Jahres befunden, dass es so nicht geht. Mehr dazu findest Du z.B. auf der Seite dr-datenschutz.de

Was ist passiert? Google hatte jede Menge Internetschriften auf ihren ServernServer Mit dem Wort Server bezeichnet man einen Computer, der irgendwo steht und darauf wartet, dass jemand ihn um einen Dienst bittet. Wenn man z.B. eine Internetseite aufruft, stellt (i.d.R.) der Browser den Kontakt zu dem Server her, auf dem die Inhalte der Seite gespeichert sind. bereitgestellt. Nicht, dass sie sich die Mühe gemacht hätten, die selbst zu entwerfen. Google hat nur die Arbeit anderer verbreitet und für Hobbyinternettisten und Webdesigner eine sehr bequeme Art angeboten, schicke Schriften in der eigenen Website unterzubringen. In der Tat ist es z.B. bei dem WordPress-Theme, das ich mir ausgesucht habe, gar nicht vorgesehen, eine Nicht-Google-Schrift zu benutzen. Ganz bequem wären jedes Mal, wenn jemand meine Seite aufgerufen hätte, die passenden Google-Schriften von Google-Servern heruntergeladen worden. Das bedeutet: Google hätte jeden meiner Besucher mindestens mit IP und i.d.R. Aufenthaltsort gekannt. Aber Google wäre nicht Google, wenn sie das nicht noch perfider perfekter gestaltet hätten. Ungefähr einmal pro Minute ist ein Kontakt zum Google-ServerServer Mit dem Wort Server bezeichnet man einen Computer, der irgendwo steht und darauf wartet, dass jemand ihn um einen Dienst bittet. Wenn man z.B. eine Internetseite aufruft, stellt (i.d.R.) der Browser den Kontakt zu dem Server her, auf dem die Inhalte der Seite gespeichert sind. vorgesehen. Man soll ja nicht für möglich halten, wie schnell diese Schriften mutieren können! Und wir wollen doch mit unseren Seiten auf dem neuesten Stand sein…

Als ich das herausfand, beschloss ich kurzerhand meine eigenen Schriften zu basteln. Mit den freien Programmen X-Sane, Gimp, Inkscape und Font-Forge habe ich ohne eine Ahnung aber mit viel schlechter Laune in etwa einer Woche zwei Fonts gebastelt. Eine ist für den Text, eine für die Überschriften und ja, ich weiß, dass sie für Schriftexperten eher alptraumhaft aussehen. Aber sie sind so ungefähr was ich mir vorgestellt hatte, es gibt keine Schwierigkeiten wegen Lizenzen und es gibt einen weiteren Beweis dafür, dass ein Leben ohne Google möglich ist. (Falls ich irgendwann Zeit und Muße finde, sie schön und komplett zu machen, werde ich sie unter einer freien Lizenz veröffentlichen.)